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Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist KuMuMue_KulturMuseumMuelheim_Logo_by_Klaus_Wiesel_2019-1024x351.jpgMuseum, Kunstgalerie und Treffpunkt im historischen Gebäudekomplex der VILLA SCHMITZ-SCHOLL in der Ruhrstraße 3 in Mülheim – Kunstgebiet Rhein-Ruhr – private Führungen und Besuche frei –  Voranmeldung  erbeten (Hotline 0157 3629 5489)

Termin Informationen:

  • So
    06
    Okt
    2019
    Do
    31
    Okt
    2019

    110 Jahre Daniel Traub

    16:00 UhrRUHR GALLERY / KuMuMü Kulturmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3

    Ausstellung vom 6. bis 31. Oktober 2019

    DANIEL TRAUB
    – persönlich –

    Hommage zum 110. Geburtstag des Künstlers
    Ausstellung in der RUHR GALLERY

     

     

     

     

    Vernissage
    Sonntag, 6.10.2019 um 16.00 Uhr  Eintritt und Parken frei !

    Besuchszeiten
    Di. bis Fr.             15.00 bis 19.00 Uhr
    Sa. und So.          12.00 bis 18.00 Uhr
    (o. n. V., auch Führungen)

    Kontakt/Adresse
    Monika Kappelmayer (geb. Traub) 0157 73 73 93 48 oder
    Alexander-Ivo Franz (Galerieleiter) 0157 36 29 54 89

    Abstimmung per E-Mail:
    info@galerie-an-der-ruhr.de

    RUHR GALLERY
    Ruhrstraße 3 (Ecke Delle)
    45468 Mülheim an der Ruhr

    Begleitprogramm
    Vortrag Prof. Dr. Hartmut Traub:
    „Humor, Spott und Ironie im Werk des Künstlers Daniel Traub“

    Donnerstag, 24.10.2019, 19.00 Uhr
    Ort: Haus der Stadtgeschichte, Von-Graefe-Str. 37 (Vortragssaal)

    Einladungs-Flyer hier zum Download:

    Daniel Traub – persönlich –
    Der Titel der Ausstellung beschreibt verschiedene Ebenen: zum einen werden die Besucher dem Menschen Daniel Traub nie wieder so nahe kommen, „persönlich“ kennen lernen. Vielleicht wird es ja die letzte große Ausstellung zu seinem Andenken sein, die drei seiner Kinder und verschiedene Kulturschaffende organisiert haben. So werden neben den großartigen Arbeiten auch ganz persönliche Dinge aus Privatbesitz gezeigt.

    Eine weitere Ebene ist die der Nachkommen, der Kinder, Enkel und Urenkel, die quasi eine Nachricht an ihren Vater, Opa und Urgroßvater durch die Zeit senden, an Daniel Traub – persönlich!

    Unterlagen wurden gesichtet, Fotos und Bilder ausgewählt, Materialien und Urkunden hervorgeholt und auf den Schreibtischen sortiert und bewertet.

    Großes Interesse
    Bereits im Vorfeld war das Interesse groß, wenn von den Plänen zur Ausstellung berichtet wurde. Viele Mülheimer haben ihre ganz eigene Geschichte zu Daniel Traub.

    Da wurden fast vergessene Skizzenblöcke gezeigt, die im Rahmen eines Kurses mit Traub als Zeichenlehrer in der Volkshochschule gefüllt wurden. Die Modelle wurden von den Kindern Traubs wiedererkannt, kannten sie diese doch meist persönlich.

    Daniel Traub, der zeichnende Chronist der Stadt Mülheim an der Ruhr, wäre am 25. Oktober 2019 hundertzehn Jahre alt geworden. Er war ein Familienmensch.

    Ein großer Teil seiner Lebenssorge galt seiner Frau Anneliese und der Ernährung und Erziehung seiner neun Kinder. Zugleich aber waren ihm Frau und Kinder ein sicherer Halt in schweren Zeiten, sie waren ihm Quellen der Inspiration und erste Modelle seiner Portraitkunst. Vierzig Bände Tagebücher geben lebendige Einblicke in die glücklichen und weniger glücklichen Stunden seines Familienlebens.

    Dank
    Dank an alle, die bei der Realisierung dieser Ausstellung mit Rat und Tat unterstützt haben.

    Durch den Einsatz vieler kann eine einzigartige Ausstellung in der RUHR GALLERY gezeigt werden, die uns das Leben und Werk Daniel Traubs näher bringt und vielleicht auch uns Nachgeborenen ein Stück weit über unsere Zeit hinaus zu einem besseren Verständnis unserer Zeit verhelfen kann.

     

     

    Lebensdaten (Auszug)

    1909                     Geboren 25.10. in Breslau

    ab 1923               Mülheim an der Ruhr

    1925-29               Studium bei Professor Karl Rössing, Folkwangschule Essen

    1927                     Erste Holzschnittfolge,

    Erster Preis im Klassenwettbewerb der                     Kunstgewerbeschule

    1929-31               Studium an der Akademie

    der Bildenden Künste bei Prof. Emil Orlik (Berlin)

    1931                     Studienreise nach Italien

    1933                     Erste Norwegenfahrt

    1936                     Erste Wandbilder

    1937                     Ehe mit Anneliese Höflich

    1941-44              Russlandfeldzug

    1944                     Verwundung in Rumänien

    1955                     Gründung des Arbeitskreises Mülheimer Kulturschaffender

    1962-65               Vier Studienfahrten

    nach Norwegen

    1964                     Ruhrpreis für Kunst

    und Wissenschaft (2. Preis)

    1980                     Verleihung des „Jobs“ in

    Anerkennung um die

    Verdienste der Stadt

    Mülheim an der Ruhr

    1995                    Am 17. Juli gestorben

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